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Hilfe für  kleine und mittelständische Firmen beim Texten, bei der
Gestaltung und Planung der eigenen Werbung.

Werbeideen die (fast) nichts kosten

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So kommen Sie an wertvolle Adressen
Wenn Sie zu Ostern, Weihnachten oder Ihrem Firmenjubiläum, Ihren Kunden ein kleines Präsent (Kalender) zukommen lassen möchten, könnten Sie dem Käufer dies gleich mitgeben und die Sache ist erledigt. Bitten Sie aber die Käufer um ihre Anschrift, damit Sie ihnen das Geschenk zusenden können, gelangen Sie zu wertvollen Adressen, die Sie in Ihre Interessentenkartei aufnehmen. Bei Stammkunden, die man ja kennt, ist dieses Vorgehen natürlich nicht nötig. Wenn Sie aber neue Stammkunden gewinnen wollen – und wer will das nicht – ist dieser kleine Trick sehr nützlich.

Wie öffnet die Tür?
Es ist nicht egal, ob die Ladentür nach außen oder nach innen öffnet. Der Kunde, der das Geschäft betreten will und die Tür nach außen, zu sich selbst hin, öffnen muss, wird in seiner Vorwärtsbewegung zwangsläufig gestoppt – er muss vielmehr einen Schritt rückwärts tun. Dadurch wird aber seine ursprüngliche Absicht unterbrochen, unverzüglich ins Geschäft zu gelangen. Die Eingangstüre zu Ihrem Laden oder Büro sollte daher stets nach innen, die Ausgangstüre dagegen nach außen öffnen.

Vom Erfahrungsaustausch profitieren
Erfahrungen anderer, die man nutzen kann, sind bares Geld und kosten doch nichts. Allerdings wird von der Möglichkeit des Erfahrungsaustausches der Einzelhandelsgeschäfte untereinander noch verhältnismäßig wenig Gebrauch gemacht. Statt sich zusammenzufinden, sieht man im Kollegen in erster Linie den Konkurrenten und denkt nicht an die viel größere Konkurrenz etwa der Verbrauchermärkte vor der Stadt! Überlegen Sie einmal, ob Sie sich nicht die Erfahrungen und Erkenntnisse anderer Unternehmen zunutze machen wollen.

Der richtige Namens-Zusatz ist wichtig
Ein Zusatz zum Firmennamen kann sehr nützlich sein, aber auch schaden. Schreibt man: „Müller, das älteste Fachgeschäft am Platze“ will man damit auf Tradition hinweisen und auf die Generationen zufriedener Kunden. Vor allem jüngere Käufer verbinden mit dieser Aussage aber häufig den Begriff des Rückständigen, Antiquierten, Muffigen. Besser ist es, eine Spezialleistung des Hauses herauszustellen, wie zum Beispiel: „Sport-Müller, Ihr Tennis-Experte“.

Garantie als Verkaufshilfe
Auf zahlreiche Gebrauchsgüter gibt es Garantie. Den Waren liegt eine Garantiekarte oder ein Garantieschein bei. Bei der Beratung wird diese Garantie erwähnt und dient dabei als verkaufsfördernder Faktor, denn der Käufer sagt sich, dass ihm ja nichts passieren könne, da er so und so lange Garantie habe. Wenn dann der Verkäufer den Garantieschein sorgfältig und vollständig ausfüllt, wird die gekaufte Ware in den Augen des Kunden noch wertvoller.

Pünktlich öffnen, später schließen
Jedes Unternehmen hat eine Geschäftszeit – sie muss an der Ladentür vermerkt sein. Pünktliches Öffnen fördert das Image. Wer Kunden warten lässt, macht sich unbeliebt. Wer einmal die wartenden Kunden vor so manchem Geschäft gesehen hat, wird seine Ansicht, dass Pünktlichkeit doch selbstverständlich sei, schleunigst ändern müssen. Am Feierabend sollte man es mit der Pünktlichkeit nicht so genau nehmen, da die Kunden es nicht mögen, wenn man sie zum Verlassen des Geschäftes drängt.

Hinter der Ladentüre ist noch Platz.
Auch die Quadratmeter hinter der Ladentür kosten Geld und sollten daher, wenn das Geschäft geschlossen ist, als Werbe- und Ausstellungsfläche genutzt werden. Ein nicht zu großer, pyramidenförmiger Aufbau der Ware macht die Eingangstür zu einem idealen Schaufenster. Für Bewegung sorgt ein Projektionsgerät mit Dia-Schau (ein Filmstreifen im Endlosverfahren oder ein Computer mit einem selbst laufenden Demo-Programm) und vermittelt so einen Eindruck vom Angebot. Die Ladentür selbst ist auch ein hervorragender Werbeträger. Da der Blick zuerst über den Platz oberhalb der Türklinke fällt, findet eine Werbung an dieser Stelle garantiert Beachtung.

Höflich fahren
Ihr Lieferwagen kann ein perfekt kostenloses Werbemittel sein, wenn sich der Fahrer im Straßenverkehr fair verhält. immer rechtzeitig Zeichen geben, nicht auf die Vorfahrt pochen, sich an das Tempolimit halten usw. Steht dann auf der Wagenrückseite der Name Ihrer Firma, werden beim nachfolgenden Autofahrer sympathische Gefühle für Ihr Unternehmen geweckt. Kleine Prämien oder Geschenke für Ihre Mitarbeiter für unfallfreies Fahren unterstützen die Bereitschaft, sich besonders fair als Verkehrspartner zu präsentieren.

Ideen sind gefragt
Die Reisenden und Vertreter Ihrer Lieferanten kommen weit herum, erfahren viel und hören so manches, was für Sie nützlich sein kann. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, sich mit dem Außendienstmitarbeiter zu unterhalten und lassen Sie sich Tipps für die Warendekoration, die optimale Präsentation der Gebrauchsvorteile der georderten Artikel geben. Niemand kennt das Angebot besser als der Reisende – zapfen Sie diese Informationsquelle ruhig an. Denn auch der Außendienstmann ist daran interessiert, dass Sie mehr umsetzen – umso eher werden Sie nach disponieren!

Jeder Kunde ist die Nr. 1
Eines der großen Geheimnisse erfolgreicher Werbung ist die individuelle Ansprache des Kunden. Jeder Kunde muss überzeugt sein, die Hauptrolle zu spielen, gleichgültig, ob und was er kaufen möchte. Deshalb: Bemühen Sie sich, recht schnell die Namen Ihrer Kunden zu erfahren, um sie persönlich ansprechen oder anschreiben zu können. Zeigen Sie Verständnis für das Anliegen Ihres Kunden. Erwartet er unter anderem Reparaturen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, dann winken Sie nicht gleich ab. Gehen Sie vielmehr auf seine Vorstellung ein und bieten Sie ihm zwischenzeitlich eine Leihgabe.