für Handwerker, Einzelhändler und Dienstleiter

 

Hilfe für  kleine und mittelständische Firmen beim Texten, bei der
Gestaltung und Planung der eigenen Werbung.

Werbeideen die (fast) nichts kosten

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Neues Leben aus alten Zeitungen
Alles ist schon einmal da gewesen – so lautet eine alte Binsenweisheit. Und manches, was vor Jahren schon praktiziert wurde, könnte als „Neuauflage“ – mehr oder weniger verändert – wiederum Erfolg haben. Studieren Sie doch alte Jahrgänge von Fachzeitschriften, Tageszeitungen oder surfen Sie durch das Internet. Sie kommen durchs Lesen auf neue Ideen für Ihre Werbung und Verkaufsförderung. Vielleicht erinnert man sich: „Ach ja, damit hatte der Müller damals so großen Erfolg – wäre diese Aktion heute noch aktuell – was kann ich davon übernehmen?“

Anregungen sind willkommen
Sie wollen Ihren Kunden dienen. Dann sollten Sie sich ruhig fragen, was Sie noch besser oder anders machen könnten, um die Kunden vollständig zufriedenzustellen. Legen Sie der Ware eine Postkarte bei, mit der Aufforderung, die Meinung schriftlich zu fixieren und die Karte in den vorgesehenen Briefkasten vor der Ladentür zu werfen. Auch Kunden haben oft recht brauchbare Anregungen, und was dem einen Kunden gefällt oder missfällt, wird meist auch beim anderen Kunden gefallen oder missfallen. Wenn man will, kann man die Kunden um ihre Adresse bitten und unter den eingesandten Karten eine kleine Verlosung durchführen – als Belohnung für die Mühe.

Auch oben ist noch Platz
Ihr Lieferauto ist eine rollende Werbung. Denken Sie bei der Beschriftung auch an die Bewohner der oberen Stockwerke der Häuser. Hierfür bietet sich das Dach an, denn die Seitenflächen können die Bewohner des dritten, vierten oder eines höheren Stockwerks nicht lesen. Wohl aber die Werbung auf dem Dach des Autos. Doch Achtung: Die Beschriftung muss von hinten nach vorn zu lesen sein, da der Wagen auf der rechten Straßenseite gefahren und geparkt wird.

Auf Wiedersehen, Herr Miesepeter
Viele Verkäufer bringen es einfach nicht fertig, Kunden gegenüber freundlich zu bleiben, wenn diese das Geschäft verlassen wollen, ohne etwas gekauft zu haben. Strahlte das Gesicht des Verkäufers eben noch eitel Wohlwollen aus, so wandelt es sich im Handumdrehen in starre Züge. Glauben Sie, der Kunde würde das nicht merken? Kunden haben ein sehr feines Gespür für echte oder falsche Herzlichkeit, und sie registriere genau, ob der Verkäufer sie beraten oder lediglich einen möglichst hohen Umsatz erzielen will.

Bauzaun-Werbung
Sie wollen bauen? Dann werden Sie wahrscheinlich auch für einen Bauzaun sorgen müssen. Das ist kein Handicap: Nutzen Sie den Bauzaun als willkommene Werbefläche. Schreiben Sie darauf, wann Ihr Geschäft größer und schöner sein wird, was Sie künftig mehr bieten. Auch lustige Szenen werden gern betrachtet, besonders wenn sie von Kindern (z.B. einer Schulklasse) gemalt wurden. Und wenn Sie es ganz spannend machen wollen, dann bringen Sie ein paar Gucklöcher an und laden zum Schauen ein. Hinter jedem Guckloch verbirgt sich ein kleiner Schaukasten mit interessanten Angeboten oder Bildern von Neuheiten usw. Draußen heißt es dann: „Riskieren Sie einen Blick …“ Sie werden überrascht sein, wie viel Neugierige es gibt!

Bemerkt werden
Geschäfte, die nicht in der Bauflucht, sondern etwas zurückliegen, werden leicht übersehen. Dann sollte man eine Straßenvitrine aufstellen mit einem großen, beleuchteten Pfeil, der auf den Ladeneingang hinweist. Falls möglich, kann man auch die vorspringenden Mauern des sich rechts und links anschließenden Hauses für eine Beschriftung nutzen.

Kennen Sie Brainstorming?
Sie suchen nach neuen Ideen und Anregungen oder müssen ein Problem lösen? Dann laden Sie Ihre Mitarbeiter(innen) zu einer Gesprächsrunde ein. Geben Sie ein eng begrenztes Thema vor – z. B. „Verkaufsargumente für ein neues Produkt“ und dann sollten alle ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Jeder äußert spontan seine Einfälle, jeder Hinweis – und ist er noch so absurd – wird ernst genommen. Am Schluss werden die Ideen gefiltert und die beste verwirklicht.

Mit Checklisten arbeiten
Ob es sich um die Feier zum 50-jährigen Betriebsjubiläum, einen Sonderverkauf oder auch nur um so etwas Prosaisches wie die jährliche Inventur handelt: Man tut gut daran, den genauen Ablauf in Form einer Checkliste zusammenzustellen, um alles zu erfassen und nichts zu vergessen. Eigenartigerweise arbeiten noch viel zu wenige Geschäfte mit diesen Zusammenstellungen, sodass Pannen fast unvermeidlich sind. Bei den einzelnen Positionen der Checkliste wird genau vermerkt, was und wie die betreffende Position erledigt worden ist. In der Zuversicht, nichts versäumt zu haben, kann man viel ruhiger schlafen!

Beim Dekorieren zuschauen lassen
Wenn Sie Ihr Schaufenster bisher beim Dekorieren verhängt haben – lassen Sie die Passanten doch künftig der Arbeit des Dekorateurs zusehen. Schnell werden sich Schaulustigen sammeln und aufmerksam jede Phase der Dekoration verfolgen. Dass dabei auch gleich die Ware betrachtet wird, die der Dekorateur ausstellt, liegt auf der Hand. Sollten Sie doch mehr fürs Zuhängen sein, bringen Sie wenigstens einen Hinweis auf der Vorderseite des Tuches an:
„Morgen zeigen wir Ihnen hier die neuesten Angebote von …“
Noch besser ist es, wenn man die Angebote konkretisiert, weil sich dann die echten Interessenten die Auslagen ansehen werden.

Das „stille“ Örtchen
Sorgen Sie für vorbildliche sanitäre Einrichtungen in Ihrem Hause. Die Toilette muss vor Sauberkeit blitzen, damit der gute Eindruck, den die Kundschaft von Ihrem Verkaufsraum und Ihrer Beratung gewonnen hat, nicht durch Nachlässigkeit in dieser Hinsicht zerstört wird.

Der Chef berät selbst
Auch wenn Sie heute nicht mehr ständig im Laden stehen (dafür haben Sie Ihre Mitarbeiter), so sollten Sie sich doch immer wieder einmal im Geschäft blicken lassen, Kunden begrüßen und nach dem Rechten sehen. Die Kundschaft vermerkt es positiv, wenn der Chef selbst sich um sie bemüht, hie und da einen Rat gibt und stets dort in Erscheinung tritt, wo vielleicht Ihr Verkaufspersonal mit seinem Latein am Ende ist.